Zu Gast im Mittelalter - Ortsverein Süd besucht Bauspielplatz der JuKuWe

Veröffentlicht am 30.07.2018 in Ortsverein

‚Öffnet die Tore und eilet herbei!‘ – So lautet das Motto des diesjährigen Bauspielplatzes der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. Unser stellvertretende Vorsitzende Martin Lips konnte sich gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Miriam Löhr und Martin Schlüter den Fortgang der Bauarbeiten anzusehen.

Seit nun schon 21 Jahren bietet die JuKuWe jedes Jahr in den Sommerferien das Bauspielplatzprojekt an. Die Initiatoren verzeichnen dabei eine stetig steigende Teilnehmerzahl. In diesem Jahr sind es insgesamt 150 Kinder, die in drei Wochen ein mittelalterliches Dorf auf der Wiese hinter dem Stadion Oberwerth errichten. Betreut und angeleitet werden die Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 14 Jahren dabei von einem über 20-köpfigen Team aus Pädagogen, Sozialarbeitern, aber auch ehemaligen Teilnehmern am Projekt, die gerne ins Betreuerteam aufrücken. „Nachwuchssorgen haben wir eigentlich keine“, erklärt ‚Reinhardt‘. Seinen richtigen Namen verrät er nicht, auch die Kinder kennen ihn nicht. Das gehört zum Konzept: Zu jedem Motto denken sich die Betreuer jeweils einen eigenen, passenden Namen aus. So erklärt zum Beispiel die Kräuterfrau ‚Kundigunde‘ den jugendlichen Bauleuten etwas über die Medizin des Mittelalters, ‚Reinhardt‘ schlüpft für die Dauer des Projektes in die Rolle eines mittelalterlichen Baumeisters. Sogar eine eigene Währung gibt es im Dorf, mit der die Kinder das Baumaterial kaufen können. 1200 Paletten haben verschiedene Firmen der JuKuWe gespendet, um dieses tolle Projekt zu realisieren. Durch die Verknüpfung von handwerklicher Arbeit und einem thematischen Schwerpunkt werden sowohl die motorischen Fähigkeiten als auch geschichtliches Wissen rund um das Mittelalter vermittelt. „Es ist wirklich toll, was die JuKuWe und vor allem natürlich die Kinder hier auf die Beine stellen. Dieses Gesamtkonzept ist eine großartige Verknüpfung ganz verschiedener Lernziele“, so der Bildungsbeauftragte Martin Schlüter. Wie groß der Spaß der teilnehmenden Kinder ist, merkte man insgesamt an der entspannten und ruhigen Atmosphäre auf dem Gelände. Konzentriert und mit großem Eifer widmen sich die jungen Bauleute ihrer Arbeit. Auch Martin Lips zeigte sich begeistert über dieses Projekt: „Der Bauspielplatz ist ein Projekt, das verbindet. Hier kommen Kinder aus den unterschiedlichsten Familien zusammen und schaffen gemeinsam etwas Tolles. Diese Grundidee gilt es, auch weiterhin zu unterstützen und zu fördern.“

 
 

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