Verträglicher Tourismus

Veröffentlicht am 24.05.2019 in Kommunales

Denny Blank, Marion Lipinski-Naumann und Fritz Naumann blicken in Richtung verträglichen Tourismus'.

Dass beim Schiffstourismus auch in Koblenz Veränderungen stattfinden müssen, steht außer Frage, weil die Konflikte zwischen Besucher und Hotelschiffbetreiber auf der einen Seite und Bewohnern der Altstadt auf der anderen Seite in Einklang gebracht werden müssen, so die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte. Es ist lobenswert zu erwähnen, dass die Koblenz-Touristik und die Vertreter von ‚Unsere Altstadt e.V.‘ sich prozentual aufeinander zubewegt haben; zumal das leidige Thema des Anlegevorgangs in der dritten Reihe zu den Akten gelegt wurde. Denn die begrenzte Anliegelänge hätte diese dritte Reihe nicht verkraftet. Von Seiten der Koblenz-Touristik ist man nun auf einem guten Weg, die Problematik des Anschlusszwanges für die Stromversorgung aufgrund der Nutzungsvereinbarung in den Griff zu bekommen. Auch bei den Veranstaltungen an Bord sind die Zeiten der Außenbestuhlung dem Zeitraum in der Altstadt erfreulicherweise anzupassen.

Jedoch gibt es einen Punkt von vielen weiteren, der nach wie vor keiner gemeinsamen Lösung zugeführt wird, obwohl es viele Beispiele aus der Republik gibt, die es so handhaben. Die Andienungszeiten zur Belieferung der Hotelschiffe ist leider nicht geregelt. „Was in jeder Fußgängerzone mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden ist, ist für die Touristikschiffe offenbar nicht machbar, denn die Anlieferungszeiten zwei Mal am Tag, vormittags und nachmittags, müssen zur Lieferung genügen, was zum Beispiel in Regensburg machbar ist – und hervorragend angenommen wird – muss auch in Koblenz machbar sein.“, so die drei Sozialdemokraten. Bei der Einführung von Andienungszeiten in Fußgängerzonen waren die Beschwerden der Geschäftsinhaber natürlich erheblich und nun klappt es fast reibungslos. Auch die Belieferung von Hotelschiffen muss sich solchen Vorgaben anpassen, weil man ja weiß, wie es in anderen Städten umgesetzt wird. Es wurde von Seiten der Stadtverwaltung einfach deutlich gemacht, wenn Anlieferungszeiten nicht eingehalten werden, wird die Genehmigung zum Anlegen nicht mehr erteilt – und es geschah ein kleines Wunder: Die Firmen richten sich nach den neuen Vorgaben. Man muss es nur wollen.

 
 

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