Unsitte einschränken

Veröffentlicht am 09.04.2019 in Kommunales

"Unsitte einschränken", meinen Fritz Naumann, Marion Lipinski-Naumann und Denny Blank.

Dass in einer Altstadt wie in Koblenz auch Kneipen gehören, steht außer Frage. Dass Koblenz in den vergangenen Jahren in verschiedenen Bereichen attraktiver geworden ist, darf man auch allgemein als erfreulich bezeichnen. Jedoch gibt es immer und immer wieder Abweichungen, die ein vernünftiges Maß des Miteinanders erheblich überschreiten, so Marion Lipinski-Naumann, Denny Blank und Fritz Naumann.

Die unterschiedliche Wahrnehmung, was ein vernünftiges Maß ist, ist natürlich zwischen Bewohnern und Besuchern der Altstadt unterschiedlich. Besonders kann man diese Wahrnehmung erkennen, wenn wieder einmal ‚Kneipenralley‘ in der Altstadt von Koblenz aufgrund des Erstsemester-Starts angesagt ist. Hierbei sprechen wir auch nach belegten Quellen von ca. 1.000 Teilnehmern. Dies ist eine Größenordnung, die man nicht mehr vernachlässigen kann, weil die Belastung der Bewohner erheblich geworden ist. Weil diese Belastung Jahr für Jahr erheblich wird, kann man hierbei nicht mehr wegsehen. „Selbstverständlich gehören Kneipen in eine Altstadt. Jedoch, wenn solche Auswüchse entstehen, muss man sich auch von Seiten des Ordnungsamtes früh genug darauf einstellen, denn man weiß ja schon jetzt, wann das Herbstsemester beginnt. Wenn grölende Gruppen von Kneipe zu Kneipe ziehen und dies schon um 19:00 Uhr an der Bushaltestelle Löhrcenter beginnt, weiß man doch, dass die Fortsetzung in der Nacht stattfindet. Das Bewohner in jedem Jahr auf die Kneipenralley hinweisen, die im Sommer- und im Herbstsemester stattfinden, ist scheinbar unserem Ordnungsamt vollkommen egal. Auch die Berichterstattung der Anwohner führt nicht dazu, dass man aktiv wird. Selbstverständlich wollen wir junge Leute in der Altstadt, aber es muss durchaus möglich sein, dass Auswüchse von Kneipenlärm etwas mehr in den Griff zu bekommen sind“, so die drei Sozialdemokraten.

 
 

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