Universität: Oberbürgermeister antwortet auf SPD-Initiative

Veröffentlicht am 05.03.2014 in Kommunales

Setzen sich für mehr studentisches Leben in Metternich ein: J. Breitbach, C. Altmaier, B. Loch. Foto: J. Berlin

Vallendar hat sich in den letzten Jahr wundersam verwandelt, aus abbruchreifen Häusern entstanden schmucke Gebäude, die ausreichend Wohnraum für Studierende der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) bieten. Somit zog das studentische Leben in die Rheinstadt ein. Eine ähnliche Entwicklung erhofft sich die SPD Metternich um ihre Ratskandidaten Christian Altmaier, Bernd Loch und Jona Breitbach. Zu Dritt schrieben sie Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig an, der nun auf ihre Anregungen antwortete.

Zunächst führt der erste Bürger der Stadt aus, dass Koblenz selbst keine geeigneten Grundstücke habe, die für den Bau eines Studierendenwohnheims in den Ortsgrenzen des zweitgrößten Stadtteils liegen. "Wir begrüßen es insofern sehr, wenn sich private Investoren eines derartigen Projektes annehmen und freiwerdende oder brachliegende Immobilien bzw. Grundstücke in diese Richtung umnutzen", schreibt der Oberbürgermeister an Ratsmitglied Christian Altmaier. Hierbei führt er auch aus, dass es derzeit ein Projekt dieser Art schon gibt: "Es handelt sich dabei um die Nachnutzung eines gewerblichen Geländes in der Trierer Straße. Der Betrieb verfügt an seinem bisherigen Standort über keine Entwicklungsspielräume. Der Eigentümer beabsichtigt daher den Betrieb zu verlagern", informiert der Stadtchef. Er hebt hierbei hervor, dass die Bereitschaft der Investoren vorhanden sein muss, studentischen Wohnraum zu schaffen, die Stadt könne nur beratend begleiten. Insofern gibt Hofmann-Göttig den Rat, dass Gewerbeobjekte in etablierten Wohnlagen aufgrund Flächenbedarfs eines rentabel zu betreibenden Studierendenwohnheims in den Fokus rücken. "Die Stadt prüft derzeit auch die Verlagerung der Sportflächen am Trifter Weg, allerdings nur wenn dies kostenneutral umzusetzen ist und Ersatzgrundstücke für den Sport zu finden sind", erläutert Christian Altmaier weiter. "Wir freuen uns, dass das Amt für Stadtentwicklung unsere Auffassung teilt, dass hier eine mögliche Fläche für weiteren Wohnraum auch für Studierende ist", ergänzt Bernd Loch. Mit Blick in die Zukunft kommt auch die Fläche der Wehrtechnischen Dienststelle in Frage. "Die kurzen Wege zur Universität seien ideal für einen Wohnstandort", führt Jona Breitbach aus. "Allerdings hat der Oberbürgermeister auch darauf hingewiesen, dass die Aufgabe der Nutzung als WTD derzeit noch nicht eindeutig bestimmbar ist", fügt Altmaier nach. "Nicht im Blick der Verwaltung ist die Pollenfeldsiedlung", beklagen Altmaier und Loch, "hier hat die BIMA Wohnraum hoher Güte, der aber nur ungern an Studierende und Wohngemeinschaften vermietet wird." Die SPD sieht hier eine Chance, dass mit mehr Studierenden in diesem Teil von Metternich, diese Wohnlage wieder attraktiver wird. Grundsätzlich hofft die SPD Metternich, dass das Vallendarer Beispiel auch in Metternich Schule macht und derzeit noch nicht so attraktive Immobilien durch Privatinvestitionen saniert und für Studierende attraktiv werden. "Die wertet auch den Ortskern von Metternich auf", schließen Altmaier, Loch und Breitbach in einer Pressemitteilung.

 
 

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