13.10.2013 in Bundespolitik von SPD Güls

Det­lev Pil­ger löst Ticket für Berlin

 

“Heute Abend haben sich unsere Anstren­gun­gen der ver­gan­ge­nen zwei Jahre aus­ge­zahlt.

 

30.08.2013 in Bundespolitik von SPD Moselweiß

Klartext von Sigmar Gabriel auf dem Zentralplatz

 

Der Parteichef nimmt Stellung zu Bildungsfragen, zu Problemen am Arbeitsmarkt und zu geplanten Steuererhöhungen für Bestverdiener.

Ausserdem kommentiert er die Wahlverdrossenheit: "Millionen von Menschen riskieren ihr Leben für das Recht einer freien Wahl. In Deutschland wird allzu leichtfertig damit umgegangen."

 

02.07.2013 in Bundespolitik von SPD Pfaffendorf

Interview mit Detlev Pilger - unser Kandidat für Berlin

 

Kuckuck: Die soziale Gerechtigkeit ist Ihr Thema. Warum?
Detlev Pilger: Ich habe selbst erfahren müssen, wie ungleich die Startchancen von Menschen verteilt sind. Während einige Klassenkameraden ein eigenes Zimmer mit Schreibtisch hatten, vielleicht noch Nachhilfe bekamen, teilte ich mir ein Zimmer mit meiner Großmutter. Ich bekam weder Nachhilfe noch andere schulische Unterstützung, sodass ich später die Hauptschule mit einem schlechten Abschluss verließ. Kindern, die heute aus bildungsfernen Elternhäusern stammen, geht es vielfach ähnlich. Diese ungleichen Startchancen müssen durch eine frühkindliche Förderung in Kindertagesstätten und Grundschulen ausgeglichen werden. Rheinland-Pfalz hat hier eine Vorreiterrolle und diese muss noch weiter ausgebaut werden. Auch Ganztagsschulen und Integrierte Gesamtschulen stellen hier ein wichtiges Angebot dar. Noch immer ist der Bildungsabschluss eines Kindes von dem seiner Eltern abhängig, das ist sozial ungerecht. Dies zu verändern, dafür setze ich mich ein. Wie schwierig es ist, die Qualifikationen dann viele Jahre später auf dem 2. Bildungsweg zu absolvieren, musste ich ebenfalls feststellen.
Neben meinen persönlichen Erfahrungen bin ich auch aus christlicher Überzeugung motiviert, für gerechtere Verhältnisse zu sorgen. Die christliche Soziallehre und die Sozialdemokratie könnten nach meiner Meinung fast aus einer Feder stammen!
Kuckuck: Was dürfen wir denn von einem Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger in diesem Bereich erwarten?
Detlev Pilger: Der Bund muss Länder und Kommunen bei ihren bildungspolitischen Aufgaben mehr unterstützen. Das Bildungspaket hatte durchaus richtige Ansätze, wenn diese auch bei weitem nicht ausgereicht haben. Erschreckend ist in diesem Zusammenhang für mich, dass ab 31.12.2013 die sozialpädagogische Begleitung der Schülerinnen und Schüler an Schulen von der Bundesregierung beendet wird. Die Rückmeldungen der verschiedenen Schularten haben eindeutig gezeigt, wie notwendig eine solche Begleitung ist.
Jungen Menschen muss eine Perspektive geboten werden, die ihnen ein unabhängiges Leben und eigene Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.
Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass es in unserem Land wieder gerechter zugeht und die Schere zwischen arm und reich sich wieder etwas mehr schließt.
Kuckuck: Was verbinden Sie mit Pfaffendorf?
Detlev Pilger: Zunächst einmal die Freundschaft mit David Langner, mit dem ich politisch aber auch persönlich sehr verbunden bin. Ihm habe ich auch die Idee für meine Bundestagskandidatur zu verdanken.
Dann wohnen meine Schwägerin und mein Schwager mit ihren Kindern in Pfaffendorf und damit stehen immer wieder Besuche im Stadtteil an. Ansonsten kenne ich Pfaffendorf durch die vielen Vereine, die sich dort engagieren. Besonders den Fußballverein, gegen den ich früher immer gerne gespielt habe.
Aber auch Infrastruktur und Verkehrsführung des Ortsteils spielen in den stadtplanerischen Überlegungen im Rat immer wieder eine Rolle. Dies ist ein grundsätzliches Problem von vielen Stadtteilen geworden. Wie kann eine Versorgung der Menschen vorgehalten werden? Gerade für ältere Menschen kann dies zu einem erheblichen Problem werden.
Kuckuck: Die Bima steht einer guten Entwicklung der Pfaffendorfer Höhe weiterhin im Weg.
Was werden Sie in Berlin tun, damit endlich eine städtebauliche Weiterentwicklung und eine bessere Behandlung der Mieter möglich ist?
Detlev Pilger: Wenn wir die hohen Mietpreise auf dem privaten Wohnungsmarkt kritisieren, müssen wir gerade mit eigenen staatlichen Immobilien für ein soziales, bezahlbares Angebot mit vernünftigem Standard sorgen. Dies betrifft auch den Umgang mit den Mietern. Die Bima in Koblenz ist von einer Kundenfreundlichkeit weit entfernt. Da muss von den Verantwortlichen in Berlin endlich ein Zeichen gesetzt werden. Überhaupt ist der soziale Wohnungsbau insgesamt praktisch zum Erliegen gekommen. Bezahlbarer Wohnraum und Energiekosten dürfen die Handlungssicherheit der Menschen nicht dermaßen einschränken, dass eine gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich ist. Die SPD hat in ihrem Wahlprogramm hierzu klare Aussagen gemacht. Gutes Wohnen darf nicht zum Luxus für eine Minderheit werden.

Mehr zu Detlev Pilger auf www.detlevpilger.de

 

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