21.12.2018 in Geschlechtergerechtigkeit von AsF Koblenz

Freiheit und Toleranz hören nicht am Beckenrand auf!

 

Unsere Vorsitzende, MdL Dr. Anna Köbberling, nahm an der Demonstration gegen das Burkiniverbot am gestrigen Donnerstag in Koblenz teil. Hier ihr Statement: 

Das vom Koblenzer Stadtrat mit den Stimmen von CDU, Freien Wählern und AfD beschlossene Burkini-Verbot verstößt gegen Grundrechte, ist ausgrenzend und empörend. Bundesweit zeigt man mit dem Finger auf Koblenz. Auch viele Koblenzer Bürgerinnen und Bürger sind entsetzt. Gestern gab es eine von der SPD, den Grünen, der Linken und zahlreichen Initiativen organisierte Demonstration am Löhrrondell, die trotz widriger Umstände (keine Mikrofonanlage) sehr gut besucht war. 
Unter den RednerInnen war auch die Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Zentralrats der Muslime, Malika Laabdallaoui, und der Vorsitzende des Beirat für Migration und Integration der Stadt KoblenzSerkan Genc. Auch ich habe für die SPD Position bezogen. 
Wir waren uns einig darin, wie absurd die Argumentation der Antragsteller mit dem Argument der Hygiene ist, da Hautkrankheiten an Armen und Beinen nicht über das Wasser übertragen werden. Ein Burkini, der (trotz des blöden Namens) ja nicht das Gesicht bedeckt, ist in keiner Weise anstößig und ist eine für das Schwimmbad hergestellte Funktionsbekleidung für alle, die aus religiösen oder anderen Gründen nicht so viel Haut zeigen möchten. Es gibt keinen rationalen Grund für ein Verbot und darf m.E. nicht sein, dass Frauen durch die Machtdemonstration einer Mehrheitskultur vorgeschrieben wird, wie viel ihres Körpers sie zur Schau stellen müssen!

 

15.02.2014 in Geschlechtergerechtigkeit von SPD Metternich

Vor 95 Jahren wurde erstmals einer Frau das Wort erteilt

 
Marie Juchacz spricht! (Foto: AdsD der Friedrich-Ebert-Stiftung )

Auch wenn es heute noch viele Sprüche wie "Ein Mann, ein Wort. Eine Frau, ein Wörterbuch" gibt, so ist es der Sozialdemokratie zu verdanken, dass vor 95 Jahren erstmals einer Frau möglich gewesen ist, vor einem demokratisch gewählten Parlament zu sprechen.
Marie Juchacz wurde als erster Frau das Wort erteilt, am 19. Februar 1919, im Reichstag zu Berlin. Die Sozialpolitikerin war auch Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Der Deutsche Bundestag ehrt sie in einem Artikel:

 

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Das öffentliche Leben findet dort statt, wo man zu Hause ist: in den Städten und Gemeinden. Mit guten Schulen und Kitas. Im Sportverein, dem Schwimmbad, der Bibliothek. Mit einem guten Angebot von Bussen und Bahnen – und von sozialen Einrichtungen. Die meisten öffentlichen Investitionen kommen aus den Kommunen. Wenn sie ausbleiben, sinkt ein Stück weit

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