Stadteigene Biogasgewinnung möglich?

Veröffentlicht am 26.11.2020 in Pressemitteilung

Koblenzer Verkehrsbetriebe könnten profitieren

Der Dezember dieses Jahres markiert den Beginn eines neuen Kapitels im Personennahverkehr von Koblenz. Beim alljährlichen Fahrplanwechsel am 13.12.2020 wird sich in der Stadt nämlich so einiges ändern: Neue Linien, neue Taktungen und eine wesentlich günstigere Netzkarte Koblenz ab dem 01.01.2021 erwarten die ÖPNV-Nutzer. Hinzu kommen insgesamt 34 neue Busse, die durch die koveb eingesetzt werden. Neben den vier Minibussen, die die neuen rechtsrheinischen Stadtteillinien z.B. zwischen Arenberg und Pfaffendorf/ Horchheim andienen werden, haben die Verkehrsbetriebe auch 29 große Busse mit Gasantrieb erworben, die ab Dezember eingesetzt werden. „Der Einsatz von gasbetriebenen Omnibussen ist für die koveb aktuell noch wesentlich rentabler als Elektrobusse“, erläutert koveb-Geschäftsführer Jürgen Czielinski. Elektrobusse haben häufig Probleme bei der Reichweite.

So soll also zunächst Biomethan der Antriebsstoff der Zukunft für die Koblenzer Busflotte sein. Dieses muss aktuell noch auf dem freien Markt erworben werden. „Perspektivisch schwebt uns jedoch vor, dass die Stadt ihr eigenes Biogas für den Betrieb der Busse gewinnt“, beschreibt die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann eine Idee der SPD-Stadtratsfraktion. In der ersten Ratssitzung des Jahres 2021 werde man eine Machbarkeitsstudie beantragen, mit deren Hilfe ermittelt werden soll, ob und an welchem Standort eine Anlage zur Gewinnung von Biogas errichtet werden kann. „Viele Koblenzerinnen und Koblenzer bringen ihre Grünschnittabfälle aktuell zur Deponie nach Niederberg. Wenn es technisch und wirtschaftlich

darstellbar ist, in Koblenz eine Anlage zur Gewinnung von Biomethan zu realisieren, würde man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen entsteht dann ein geschlossener, CO²-mindernder Wertstoff- und Energiekreislauf zur Gewinnung des Antriebsstoffes für unsere Busse, zum anderen könnte jeder Einwohner der Stadt mit seinem Grünschnitt dann etwas Gutes für die Umwelt tun“, so Lipinski-Naumann. Ein weiterer positiver Nebeneffekt, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Kirsch, sei die Unabhängigkeit vom freien Markt: „Wenn die Stadt ihr eigenes Biogas herstellen könnte, unterläge die koveb natürlich weniger starken Preisschwankungen. Stadteigenes Biogas für die eigene Busflotte, das wäre ein guter und wichtiger Beitrag für den Umweltschutz in unserer Stadt. Die Suche nach einem geeigneten Standort könnte ergeben, dass eine solche Biogasanlage in einem Industriegebiet der Stadt Koblenz oder z.B. neben dem Kommunalen Servicebetrieb Koblenz im Bereich der Hans-Böckler-Str. realisiert wird. Näheres wird die Studie ergeben.“

 
 

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