Ortsbegehung der von-Witzleben-Straße

Veröffentlicht am 01.03.2019 in Kommunales

Der SPD Ortsverein um den Vorsitzenden Christoph Kretschmer hatte kürzlich gemeinsam mit einigen Bürgerinnen und Bürgern Vertreter der Stadtverwaltung zu einer Ortsbegehung in die von-Witzleben Straße eingeladen.

Einst wurde die von-Witzleben-Straße als Panzerstraße geplant, große Kettenfahrzeuge aus den umliegenden Kasernen sollten möglichst problemlos den Truppenübungsplatz „Schmittenhöhe“ erreichen. Links und rechts die typische Wohnbebauungen der „Franzosensiedlung“, außerdem zentral gelegen das „Zentrum innere Führung“.

Mittlerweile hat die Straße nicht mehr die Funktion einer „Panzerstraße mit Wohnbebauungen“ sondern ist nun zu einer stark befahrenen Durchgangsstraße mit allen Nachteilen mutiert:

- hohes Verkehsaufkommen

- Geschwindigkeitsüberschreitungen

- hohes Parkaufkommen

- keine Überquerungshilfen / Fußgängerüberwege

- die Schulbushaltestellen sind oft zugeparkt

- schlechte Lösung der Verkehrsführung am Kreuzungspunkt „Hoffnungskirche“

- schlechte Lösung Fußgänger, Fahrradfahrer, Auto

Außerdem monieren die Anwohner immer wieder illegale Müllentsorgung in ihren Mülltonnen.

Der Zettel für die Ortsbegehung war also reichhaltig gefüllt. 

Die Verwaltung informierte, dass der Kreuzungsbereich „Hoffnungskirche“ neu geplant wird. Insgesamt soll durch eine bauliche Veränderung der Bereich „entschärft“ und damit sicherer gemacht werden.

Das Anliegen der Bewohner eines Überweges gerade für die Kleinsten, die nicht ohne Aufsicht die Straße queren können ,wurde besprochen. Voraussetzung ist zunächst eine repräsentative Verkehrszählung, um den Verkehr einzuschätzen. Diese soll laut Stadtverwaltung bald durchgeführt werden.
"Für uns macht es nur Sinn, Überquerungshilfen zumindest an beiden Enden der Straße zu bauen", machte Christoph Kretschmer deutlich. "Denn kein Fußgänger wird von einem Ende der Straße zum Anderen gehen, nur um sie zu überqueren. Besser noch wäre auch eine Hilfe auf halber Strecke."

Die Verwaltung sagte zu, an den Schulbushaltestellen zusätzlich Halteverbotsschilder anzubringen. Diese sollen die Haltezeiten anzeigen und dadurch (hoffentlich) gewährleisten, dass die Schüler künftig ohne Gefahr ein- und aussteigen können.

Das gesamte Wesen der Straße soll laut Verwaltung überdacht und dabei überlegt werden, in wie weit die Fahrbahn sowie Fuß- und/Radweg nebeneinander neu angelegt werden können. Tempo 30 könne in diesem Zuge allerdings nicht eingeführt werden, dies sei bei einer Durchgangsstraße nicht möglich.
Auf die oft zu schnell fahrenden Fahrzeuge angespochen, sagten die Vertreter der Stadt aber als direkte Maßnahme Geschwindigkeitsmessungen durch das Ordnungsamt zu.
"Wir sind gespannt auf die Ergebnisse und werden nach weiteren Lösungsansätzen suchen", sagte Christoph Kretschmer den Anwohnern seine weitere Unterstützung zu.

Das Thema Müll werden wir mit der Bürgermeisterin besprechen.

 

 

 
 

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