Lebesmittelimitate - Alles Täuschung?

Veröffentlicht am 12.07.2009 in Gesundheit

Was wie echter Käse aussieht, riecht und schmeckt, muss kein echter Käse sein. Derzeit berichten viele Medien darüber, dass immer häufiger "Analogkäse" Verwendung findet. Klingt komisch, ist es auch. Denn in Analogkäse steckt keine Milch, sondern er enthält Pflanzenfett, Wasser und Eiweißpulver. Diese Mischung soll zwar nicht gesundheitsschädlich sein, ist in der Herstellung aber deutlich billiger. Verbraucherschützer fordern daher, dass Imitatkäse gekennzeichnet wird und Verbraucher nicht länger betrogen werden.

Die Hamburger Verbraucherschützer haben nunmehr eine Liste erstellt, die dem Verbraucher verdeutlicht, wie genau man beim Einkauf auf die Inhaltsstoffe achten muss. Denn nicht überall ist die Zutat drin, die auf der Verpackung groß aufgedruckt drin zu sein scheint. Beispiele gibt es bei Schoko-Keksen, Vanille-Eis und Hähnchenschnitzeln. Aber auch für die Gastronomie gilt, dass sie genau kennzeichnen muss, was sie bei der Zubereitung von Speisen verwendet. Analogkäse darf nicht als Käse bezeichnet werden. Dies betrifft das Käsebrötchen beim Bäcker ebenso, wie der frische Salat mit Käse beim Imbiss. Oder die Schinken-Käse-Nudeln beim Pizzaservice. Denn dort kann es sein, dass neben dem Analogkäse auch der Schinken zwar irgendwann mal was mit einem Schwein zu tun hatte, aber beide sich nicht mehr daran erinnern können. Der Formvorderschinken ist das Zusammenstückeln dessen, was man sonst nicht mehr verwenden konnte. Aber echter Schinken geht eben anders und muss daher auch deutlich gekennzeichnet sein.
Die Koblenzer SPD hat nunmehr Bürgermeisterin Marie-Therese Hammes-Rosenstein angeschrieben und bei ihr die Anfrage gestellt, ob bei Lebensmittelkontrollen in Koblenz auch die Echtheit der verwendeten Lebensmittel überprüft wird. Denn der Verbraucher hat das gute Recht, dass er für sein Geld auch richtige Ware bekommt. Auch wenn es gut schmeckt, sollte es auch echt sein!

 
 

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