Kunst im öffentlichen Raum auch temporär aufstellen

Veröffentlicht am 30.06.2020 in Pressemitteilung

V.l.n.r.: Rm Fritz Naumann, Fraktionschefin Marion Lipinski-Naumann, kulturpolit. Sprecher Dr. Thorsten Rudolph

„Kunst im öffentlichen Raum ist ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil unserer Kulturlandschaft, aber es muss auch machbar sein, dass Kunstwerke nicht für alle Ewigkeit in der Stadtlandschaft platziert werden“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Die Ballungsdichte von Kulturprojekten in Alt- und Innenstadt ist in vielen deutschen Städten gegeben und zum Teil auch gewollt.

Jedoch muss es erlaubt sein, die Fülle an Standorte zu überdenken. In den letzten Jahren ist eine stetige Zunahme an Objekten im Kernbereich von Koblenz zu beobachten. „Man kann diese Ansammlung als überaus erfreulich bezeichnen, man kann aber auch zur Erkenntnis kommen, dass ein gewisses Maß durchaus bereits überschritten ist“, erklärt Kulturausschussmitglied Fritz Naumann. Die temporäre Errichtung von Kunstprojekten sei keine Abwertung der Exponate, sondern eine Aufstellungsform, die in vielen Städten unserer Republik mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Die genaue Abwägung, welche Projekte temporär und welche dauerhaft installiert werden sollen, müsse genau abgewogen werden. Dies gilt nicht nur für Kunstprojekte, die neu aufgestellt werden, sondern auch für Projekte, die bereits seit Jahren in Alt- und Innenstadt vorhanden sind. Das genaue Prozedere skizziert Dr. Thorsten Rudolph, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Kulturausschuss hat beschlossen, dass ein eigenes Gremium anhand eines Kriterienkatalogs bewerten soll, welche bestehenden und zukünftigen Projekte für eine dauerhafte oder zeitlich begrenzte Installation vorgesehen sind.“ Ein so genannter Skulpturenpark für temporäre Kunstinstallationen könnte zudem eine erhebliche Bereicherung der Darstellung von Objekten sein. „Uns ist es durchaus bewusst, dass ein solcher Park nicht unumstritten sein wird, doch, wenn man die Thematik mit viel Fingerspitzengefühl angeht, könnte es eine spannende Sache werden“, ist sich Naumann sicher. Ein nicht unwichtiger Punkt ist natürlich auch die Meinung der Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, die eine solche Vorgehensweise befürwortet.

Die Bereicherung von Kunstprojekten kann die Lebensqualität einer Stadt besonders ausdrücken und auch ihre lange Geschichte deutlich machen, aber es muss nicht immer für die Ewigkeit sein.

 
 

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