Koveb ist Paradigmenwechsel im Koblenzer ÖPNV

Veröffentlicht am 20.10.2019 in Kommunales

Jürgen Czielinski, Geschäftsführer der Koblenzer Verkehrsbetriebe war zu Gast beim Pfaffendorfer Dialog.

Christoph Kretschmer, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, war froh, einen so interessanten Gast im Gemeindesaal der kath. Kirche St. Martin auf der Pfaffendorfer Höhe begrüßen zu dürfen.

Herr Czielinski wusste zu berichten, dass mit Oberbürgermeister David Langner ein Paradigmenwechsel beim Koblenzer ÖPNV eingeleitet worden ist, denn die Koveb arbeitet angebotsorientiert.

 

Die evm Verkehrs GmbH, Tochter der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) wurde am 1. Oktober 2019 an die Tochtergesellschaft der Stadtwerke Koblenz, Koblenzer Mobilitäts GmbH (KoMG) verkauft und wurde somit zu 100 % städtisch.

 

Durch den Kauf der evm Verkehrs GmbH bekennt sich die Stadt Koblenz zu dem Verkehrsunternehmen. Seit über 130 Jahren verantwortet das bisherige Unternehmen den Nahverkehr in und um Koblenz: Von der Coblenzer Straßenbahn Gesellschaft über die KEVAG/KVS bis hin zur evm Verkehrs GmbH. Nahverkehr wird nun neu gestaltet. Die Bedürfnisse der Fahrgäste stehen noch mehr im Mittelpunkt.

 

Mit neuem Nahverkehrsplan der Stadt Koblenz werden die Linien attraktiver und moderner ausgestattet. So fahren ab 13.12.2020 Koveb Busse alle 15 min auch auf die Pfaffendorfer Höhe. Die Busse werden mit Klimaanlage und wLan ausgestattet.

 

Die neuen Busse besitzen eine dritte Tür im Heck, um ein besseres Aus- und Einsteigen zu gewährleisten. Ab 2020 werden neue MAN Gasbusse in den Dienst gestellt. Diese Busse werden mit zertifiziertem Biomethangas betrieben, um eine möglichst hohe CO2-Neutralität zu erreichen. Vor dem Hintergrund der sich aktuell immer wieder ändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen gilt die Gasbustechnologie als technisch ausgereift und für die koveb derzeit als Übergangstechnologie.

 

Die Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut und erhalten moderne Anzeigetafeln. Diese informieren, wann die nächste Linie eintrifft.

 

Das Anliegen der Bürger, eine Möglichkeit einzurichten, dass die Pfaffendorfer vom Einkauf in Ehrenbreitstein (Lidl, Wochenmarkt) schnell nach Pfaffendorf fahren können, hat Herr Czielinski zur Prüfung in sein Haus mitgenommen.

 

Das eTicket bietet heute schon einen Rabat eines Einzelfahrscheines von 20%. Das heißt, dass ein Fahrschein keine 3,00€ kostet sondern 2,40€. Ab 2020 steht eine weitere Fahrpreissenkung ins Haus. Somit ist das Ziel des 2,00€ Ticket von David Langner bald erreicht.

 

Herr Czielinski betonte, dass es Ziel ist, 15 Millionen Fahrgäste zu befördern. Diese Herkulesaufgabe gelingt nur mit attraktiven Angeboten zu einem guten Preis.

 

 
 

Homepage SPD Pfaffendorf

Folgen Sie uns...

 

Facebook Instagram Twitter

 

Termine

Alle Termine öffnen.

06.08.2020, 18:30 Uhr Stammtisch SPD-Güls
Die letzten Stammtische konnten nur virtuell stattfinden, nun treffen wir uns auch wieder im richtigen Leben zum D …

11.08.2020, 18:00 Uhr Vorstandssitzung

12.08.2020, 19:00 Uhr Vorbereitungssitzung der Jahreshauptversammlung
Alle Genossinnen und Genossen des Ortsvereins Güls sind herzlich eingeladen, an der Zukunft des Ortsvereins mitzu …

Alle Termine

WebsoziInfo-News

04.08.2020 06:22 Kindergesundheit stärken
Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen. Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben.

31.07.2020 06:18 „Aufräumen“ in der Fleischbranche
Arbeitsminister Hubertus Heil räumt wie angekündigt in der Fleischbranche auf. Das Bundeskabinett hat die geplanten schärferen Regeln für die Fleischindustrie auf den Weg gebracht. Bald werden Werkverträge verboten und Arbeitszeitverstöße strenger geahndet. „Wir schützen die Beschäftigten und beenden die Verantwortungslosigkeit in Teilen der Fleischindustrie“, so der Arbeitsminister. Nicht zuletzt die Häufung von Corona-Fällen in verschiedenen

30.07.2020 12:16 Vogt/Grötsch zu Einreisebestimmungen für binationale Paare
Viele unverheiratete binationale Paare können ihre Partner nun schon seit Monaten nicht sehen und in den Arm nehmen. Diese Situation möchte die SPD-Bundestagsfraktion ändern und hat sich daher mit einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und fordern ihn zum Einlenken auf. „Die Reisebeschränkungen waren eine wichtige und richtige Maßnahme, um die Ausbereitung des Corona-Virus

Ein Service von websozis.info