Kostenlose Kitas Luxus?

Veröffentlicht am 01.11.2018 in Sozialpolitik

Der Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz findet, dass kostenlose Kitas "Luxus" sind und möchte die Landesmittel für die frühkindliche Bildung streichen. Für uns steht fest: Chancengleichheit und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind ein Luxus, den wir uns gerne leisten, lieber Steuerzahlerbund!Der Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz findet, dass kostenlose Kitas "Luxus" sind und möchte die Landesmittel für die frühkindliche Bildung streichen. Für uns steht fest: Chancengleichheit und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind ein Luxus, den wir uns gerne leisten, lieber Steuerzahlerbund!

 

Zu den heutigen Kürzungsvorschlägen des Bundes der Steuerzahler erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Bettina Brück: „Der Bund der Steuerzahler hat heute eine Liste von Kürzungsvorschläge präsentiert, die in die falsche Richtung zielen. Der Lobbyverein fordert darin beispielsweise die Einführung von Kindergartengebühren. Die Beitragsfreiheit sei ein „Luxus“, heißt es lapidar. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist die Kritik völlig unzutreffend: Kinder und Jugendliche müssen ein Anrecht auf kostenfreie Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule haben. In Sachen Bildung darf die finanzielle Situation der Eltern keine Rolle spielen. Vom Geldbeutel der Väter und Mütter darf nicht abhängen, ob Jungen und Mädchen betreut werden, welchen Bildungsweg sie einschlagen und welchen Abschluss sie anstreben. Es geht um Chancengleichheit für alle Kinder. Die Gebührenfreiheit im Kindergarten ist der richtige Weg, genauso wie der Sozialfonds für das Mittagessen in Ganztagsschulen und in Kindertagesstätten, die kostenlose Schülerbeförderung bis Klassenstufe 10 und die Lernmittelausleihe. Überdies ist die gebührenfreie Bildung nicht nur für die Ärmsten besonders wichtig, sondern vor allem auch für Familien aus der Mittelschicht. Mit ihrer heutigen Forderung nach der Abschaffung der Beitragsfreiheit zeigt der Bund der Steuerzahler, dass er ein Lobbyverein ist, der Entlastungen für Reiche fordert, aber Entlastungen für Familien und Kinder ablehnt. Bezeichnend ist auch, dass der Steuerzahlerbund die vorgesehenen Mittel für die Förderung der Demokratieerziehung und Menschenrechtsbildung in Kindertagesstätten ablehnt: Tatsächlich ist unter Pädagogen und Wissenschaftlern unstrittig, dass bereits kleine Kinder erste Erfahrungen und Erlebnisse mit Blick auf Menschenrechte machen sollten.“

 
 

Homepage SPD Pfaffendorf

Folgen Sie uns...

 

Facebook Instagram Twitter

 

Termine

Alle Termine öffnen.

24.09.2019, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr „Die Zukunft des Handwerks“

25.09.2019, 18:00 Uhr SPD Ortsverein Metternich-Bubenheim lädt zum Stammtisch ein!
Am 25.09.2019 ab 18 Uhr lädt der SPD Ortsverein Metternich-Bubenheim zu einem Stammtisch im Closter Sudhaus in der …

26.09.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Vorstandsitzung SPD Ortsverein Horchheim

Alle Termine

WebsoziInfo-News

18.09.2019 18:36 Katja Mast zu Paketboten-Schutz-Gesetz
Heute bringt das Bundeskabinett das Paketboten-Schutz-Gesetz auf den Weg. Die Nachunternehmerhaftung kommt. SPD-Fraktionsvizechefin Mast sagt: „Das ist eine klare Ansage an die schwarzen Schafe der Branche.“ „Arbeit unterliegt dem Wandel. Gerade der Online-Handel boomt. Immer mehr Päckchen werden verschickt. Deshalb haben wir als SPD-Fraktion versprochen, dass sich die Arbeitsbedingungen von Paketboten spürbar verbessern. Bundesminister Hubertus

18.09.2019 18:34 Michael Groß zu Betrachtungszeitraum Mietspiegel
Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss konnte die SPD einen weiteren Erfolg für die Stärkung des sozialen Mietrechts erreichen. Ab nächstem Jahr soll der Betrachtungszeitraum für die ortsübliche Vergleichsmiete von vier auf sechs Jahre im Mietspiegel erhöht werden. „Das ist auch ein großer Erfolg für Bundesjustizministerin Lambrecht, die das Thema Mietrecht zur Chefinnensache erklärt hat. Wir dämpfen

16.09.2019 18:36 „Klima schützen heißt Zukunft gewinnen“
Wenige Tage vor dem Klimakabinett am Freitag hat die SPD ihre Anforderungen an eine Einigung unterstrichen: Die Klimaziele bis 2030 müssten verlässlich erreicht werden – und vor allem Menschen mit kleinen Einkommen dürften nicht überfordert werden. Bei der richtigen Mischung aus Förderung und Steuerung gebe es aber auch gute Chancen für neue Jobs in einer

Ein Service von websozis.info