Koblenzer SPD beteiligt sich an der Themenwoche

Veröffentlicht am 11.08.2007 in Sozialpolitik

„Gute Chancen für Kinder und Familien“

Die SPD-Landtagsfraktion hatte in der Woche vom 7- bis 13 Mai eine Aktionswoche unter der Überschrift „Gute Chancen für Kinder und Familien“ veranstaltet. Damit sollte mit Aktionen, Besuchen und Gesprächen sich ein Bild davon gemacht werden, wie die rheinland-pfälzische Familien- und Bildungspolitik vor Ort ankommt und welche Konsequenzen für die Zukunft und Weiterentwicklung daraus zu ziehen sind. Auch die Koblenzer SPD beteiligte sich gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Heribert Heinrich an dieser Aktionswoche mit Besuchen in der Kindertagesstätte in Stolzenfels und der Diesterwegschule.

Unter der Leitung der Vorsitzenden des Arbeitskreises Jugend und Soziales, Christiane Heinrich-Lotz, konnte der SPD-Ortsverein Stolzenfels bei einem Besuch im Waldkindergarten St. Menas erfreuliche Nachrichten der Leiterin, Frau Jarkulisch, entgegennehmen. Nachdem im vorletzten Jahr wegen zu geringer Anmeldungszahlen die Kita in Stolzenfels fast vor der Schließung stand, mussten für das kommende Kindergartenjahr sogar Anmeldungen abgelehnt werden. Offensichtlich hat die intensive Öffentlichkeitsarbeit und das gute Leitbild der KiTa die Eltern und die Kinder überzeugt.

Bei dem Besuch der Diesterwegschule stellte die Schulleiterin Dr. Margit Theis-Scholz ihre Schule als eine der ersten Ganztagsschulen in Koblenz vor. Mittlerweile nehmen über 75% der Schülerinnen und Schüler am Ganztagsunterricht teil, mit steigender Tendenz. Nur in der Ganztagsschule werde der individuelle Förderbedarf zu organisieren sein. Gemeinsam mit den Grundschulen wird derzeit ein Konzept erarbeitet, wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt individuelle Förderung stattfinden kann. Dazu gehören sowohl die Diagnosefähigkeit der Lehrerinnen und Lehrer zu verbessern, wie auch eine Vernetzung der Schularten zu gestalten.

Den SPD Kommunalpolitikern und dem Abgeordneten wurden allerdings auch Hausaufgaben mitgegeben. Der Landtagsabgeordnete Heribert Heinrich wies daraufhin, dass im Landeshaushalt 2007 ein Betrag von 1 Millionen zur Subventionierung des Mittagsessens zur Verfügung stehe. Der stellvertretende Schulleiter Hoffmann kritisierte, dass die Verteilung dieser sicherlich sehr gut angelegten Mittel sehr bürokratisch organisiert sei. Die beiden Ratsfrauen Christiane Heinrich-Lotz und Henriette Meinhardt-Bocklet versprachen sich bei der Stadtverwaltung für eine praktischere Lösung einzusetzen.

 
 

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