Hohe Beträge für die Schaffung von Wohnraum nötig

Veröffentlicht am 28.11.2020 in Pressemitteilung

Bildquelle: www.pixabay.com

SPD-Fraktion fordert in den Haushaltsberatungen die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum

In vielen Städten der Republik ist das Problem der Wohnungsnot nach wie vor sehr präsent. Die herkömmlichen Lösungsansätze führen leider bei allen Bemühungen zu wenig Erfolg. „Wir haben in den vergangenen Jahren leider lernen müssen, warum das städtische Wohnungsbauunternehmen nicht so schnell Wohnungswünsche umsetzen kann, wie wir es uns eigentlich vorstellen. Bisherige Lösungsansätze schaffen den dringend benötigten Wohnraum nur zu langsam“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann.

Bei der Frage, wie man neuen Wohnraum besonders in der Alt- und Innenstadt schaffen könnte, gibt es nach Meinung der Sozialdemokraten eine Möglichkeit, die mit dem nötigen politischen Willen umsetzbar wäre. In den diesjährigen Haushaltsberatungen hat die SPD daher gefordert, die Mittel der Haushaltsstelle für die Schaffung von Wohnraum in Höhe von vier Millionen Euro auf verschiedene Art und Weise zur Entschärfung der Wohnungsnot zu nutzen. „Zum einen sind wir der Meinung, dass das Eigenkapital der Koblenzer Wohnungsbau GmbH aus diesen Mittel erhöht werden sollte. Zum anderen fordern wir, dass die Gelder zum Ankauf von Grundstücken und Immobilien sowie deren Sanierung eingesetzt werden, um beispielsweise Büroraum in Wohnraum umzuwandeln. Neben dem Kauf sollte auch mit Überlassungsverträgen operiert werden. Hierbei überlassen Eigentümer die Büroflächen je nach Investitionsbedarf der Koblenzer Wohnbau für zehn bis zwanzig Jahre. Für diesen

Zeitraum erhält sie den Mietzins. Nach Ablauf der Überlassung geht der Besitz der dann sanierten Fläche wieder an den Eigentümer zurück“, erläutert Lipinski-Naumann. Nach Meinung der Koblenzer Sozialdemokraten muss man versuchen, neue Wege und Lösungen zur Minderung des Wohnungsdrucks finden. „Die Mittel dieser Haushaltsstelle sind im letzten Jahr nicht abgerufen worden. Wofür stellen wir hier jedes Jahr Gelder ein, die dann nicht genutzt werden? Das muss sich ändern“, fordert Ratsmitglied Fritz Naumann am Rande der Sitzung des Haupt- und Finanzsausschusses. Ihm liegt vor allem die Idee der Umwandlung von leerstehenden Büroflächen in Wohnungen am Herzen. Gerade in der Innenstadt werde auch wegen Corona zunehmend Büroraum frei, weil Heimarbeitsplätze zunehmen. Die Umwandlung von Büroflächen in Wohnraum wird erfreulicherweise in vielen deutschen Großstädten als Möglichkeit angesehen, dass Wohnungsproblem etwas zu entschärfen. „Wir wissen, dass unsere Vorschläge nicht das gesamte Wohnungsproblem in Koblenz auf einen Schlag lösen, aber es wäre eine Schande, wenn die entstehenden freien Räume nicht genutzt werden. Koblenz braucht Wohnraum und unser Vorschlag zeigt einen Weg auf, den man gehen muss“, so Naumann.

 
 

Homepage SPD-Stadtratsfraktion Koblenz

Folgen Sie uns...

 

Facebook Instagram Twitter

 

Die AG 60plus - Programm 2020

(Zum Herunterladen des Flyers hier klicken!)

Termine

Alle Termine öffnen.

18.05.2021, 18:00 Uhr - 19:00 Uhr Sprechstunde Jugendpolitik und Kitas (Ute Wierschem)
Fragen zu jugendpolitischen Themen und rund um das Thema Kitas beantwortet unsere jugendpolitische Sprecherin Ut …

19.05.2021, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr Sprechstunde Wirtschaftspolitik
Fragen zu wirtschaftspolitischen Themen beantwortet unsere wirtschaftspolitische Sprecherin Dr. Anna Köbberling …

25.05.2021, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr Sprechstunde Sport
Fragen rund um das Thema Sport beantwortet unser sportpolitische Sprecher Fritz Naumann . Um telefonische Anm …

Alle Termine

WebsoziInfo-News

12.05.2021 18:22 Es bleibt viel zu tun für eine gerechtere und durchlässigere Gesellschaft
Der Armuts- und Reichtumsbericht zeigt: Die SPD hat in dieser Koalition viel erreicht. Aber für einen wirklichen Richtungswechsel brauchen wir andere Mehrheiten. „Was uns die Corona-Pandemie wie unter einem Brennglas vor Augen geführt hat, belegt der neue Armuts- und Reichtumsbericht jetzt mit harten Zahlen: Die Lebensverhältnisse in unserer Gesellschaft entwickeln sich immer weiter auseinander. Gerade

09.05.2021 18:27 AUS RESPEKT VOR DEINER ZUKUNFT
Wir wollen ein starkes, soziales Land für uns alle – mit Respekt voreinander und ein „Füreinander“ in ganz Europa. Zukunft wird jetzt gemacht. Wie wir morgen leben, entscheidet sich hier und jetzt. Wir sehen gerade: Eine starke Gesellschaft für alle, ein zupackender und effektiver Staat, öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Wissenschaft und Forschung, eine kraftvolle Wirtschaft,

07.05.2021 07:48 50 Jahre Städtebauförderung – eine Erfolgsgeschichte weiterentwickeln
Seit 50 Jahren eine Erfolgsgeschichte: Die von der ersten sozialliberalen Koalition begonnene Städtebauförderung ist unverzichtbarer Bestandteil kommunaler Stadtentwicklung. Es war immer eine Stärke des Programms, dass unter dem Dach der Städtebauförderung die Entscheidungen vor Ort getroffen worden sind. Auf diesem Weg haben mittlerweile 3.900 Kommunen eine Zukunftsperspektive entwickeln können. Genau diese Dynamik gilt es während

Ein Service von websozis.info