Haushalt 2020 ist neu zu diskutieren

Veröffentlicht am 13.04.2020 in Pressemitteilung

Die Haushaltsverfügung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) platzte mitten in die durch das Corona-Virus verursachte aktuelle Ausnahmesi-tuation. Die aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens haben Auswir-kungen auf sämtliche Bereiche des städtischen Lebens: Kulturelle Veranstaltun-gen müssen abgesagt werden, der Einzelhandel und die Gastronomie sehen immensen finanziellen Problemen entgegen und auch die zahlreichen Koblen-zer Vereine stehen vor großen Herausforderungen. Insofern sind sich die Rats-fraktion von SPD und Linken darin einig, dass die Forderung von Einsparungen im Bereich von etwa 4 Mio. Euro schwierig zu realisieren sein wird.

„Auch der zuständigen Aufsichtsbehörde ist klar, dass die Ende letzten Jahres verabschie-deten Haushaltspläne der Kommunen aufgrund der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens nicht umsetzbar sein werden, ebenso wenig wie die geforderten Einsparungen. Dies hat mir die ADD in einem längeren Telefonat bestätigt. Die Haushaltspläne der Kommunen und damit auch von Koblenz müs-sen neu bewertet werden“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann.

Hierin stimmt sie mit ihrem Kollegen Oliver Antpöhler (Die LINKE) überein. Die beiden Fraktionschefs sind der Meinung, dass der Haus-haltsplan für das laufende Jahr durch die Corona-Pandemie gegenstandslos ge-worden ist. „Durch den Wegfall der Einnahmen durch die Gewerbesteuer wird uns ein hoher Millionenbetrag nicht zur Verfügung stehen. Alle Verluste machen eine Neuberatung des Haushaltes, zumindest aber eine frühzeitige Beratung des Nachtragshaushaltes noch vor der Sommerpause zwingend nötig“, so Lip-inski-Naumann. Einigkeit herrscht auch darüber, dass in der aktuellen Krise kein Platz für Polemik und die Profilierung Einzelner ist, sondern alle politischen Kräfte an einem Strang ziehen müssen. „Dass der im vergangenen Dezember ausgiebig diskutierte Haushaltsplan 2020 unter den neuen Vorzeichen ebenso neu und ausgiebig diskutiert werden muss“, so Lipinski-Naumann, „ist Sache des gesamten Stadtrates. Alle gewählten Räte tragen die Verantwortung, in dieser Ausnahmesituation gemeinsam mit Verwaltung und ADD Lösungen für haushalterische Probleme zu finden.“

 
 

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