Flohmarkt in Koblenz – Einmaliger Gebührenerlass als Zeichen der Solidarität

Veröffentlicht am 22.03.2021 in Pressemitteilung

Bildquelle: www.pixabay.com

Ob es im Jahr 2021 überhaupt wieder einen oder mehrere städtische Flohmärkte geben wird, steht aufgrund der weiter andauernden Corona-Pandemie noch nicht fest. „Ich hoffe, dass vielleicht im Spätsommer ein Flohmarkt möglich sein kann“, erklärt Fritz Naumann, Ratsmitglied und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender der Altstädter SPD.

Die Flohmärkte rund um das Deutsche Eck erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit und entsprechen auch dem aktuellen Zeitgeist, weniger wegzuwerfen und stattdessen der Mehrfachnutzung zuzuführen. Kennzeichnend für die Märkte ist deren hoher Anteil an privaten Verkäufern. „Die Zahlen“, erläutert Fraktionschefin Marion Lipinski-Naumann, „zeigen, dass nur ein sehr geringer Teil der Marktbeschicker einen gewerblichen Hintergrund hat. Das freut uns sehr und ist ein großer Unterschied zu anderen Flohmärkten.“ Um die vielen privaten Flohmarktbeschicker zumindest ein wenig zu entlasten, haben die Sozialdemokraten die Idee an die Verwaltung herangetragen, beim ersten möglichen Flohmarkt in 2021 auf die Erhebung der standgebühren zu verzichten. Naumann ist der Meinung, dass dies „ein kleines Zeichen der Solidarität in Zeiten der Pandemie“ wäre. Die Antwort der Verwaltung auf die Kleine Anfrage des Ratsmitgliedes äußerte sich zunächst skeptisch zu einem Gebührenverzicht. „Aber wir werden die Idee weiterverfolgen und auch weiterhin das Gespräch suchen. Möglicherweise ist ja eine drastische, einmalige Gebührenreduzierung machbar“, so Naumann.

 
 

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