Festungsgespräch in schwierigen Zeiten

Veröffentlicht am 08.11.2020 in Ortsverein

Unmittelbar vor dem neuen Lockdown konnte das diesjährige „Festungsgespräch“ von Innenminister Roger Lewentz, dem hiesigen Wahlkreisabgeordneten, und dem SPD-Ortsverein Ehrenbreitstein mit Ratsmitglied Marion Mühlbauer und Vorstandsmitglied Eike Kurz doch noch durchgeführt werden.

 

 

Zu den Gesprächspartnern gehörten auch der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner, der Geschäftsführer des rheinland-pfälzischen Jugendherbergswerks Jacob Geditz, Staatssekretär Dr. Denis Alt aus dem Mainzer Kulturministerium sowie Generaldirektor Thomas Metz und Andreas Schmauder von der Generaldirektion Kulturelles Erbe. Treffpunkt war die zur BUGA sehr publikumsfreundlich hergerichtete Jugendherberge auf dem Ehrenbreitstein. Zu Beginn berichtete Jacob Geditz von den „schweren Zeiten“, die auch die Jugendherbergen im Land mit ihren 1000 Mitarbeitern seit Beginn der Pandemie bewältigen mussten. Die Schließung aller Häuser im Frühjahr sei ein Schock für das Jugendherbergswerk gewesen. In 2020 gingen die Übernachtungszahlen um 50 Prozent von einer Million in 2019 auf bis heute 500.000 zurück. Etwas besser lief es in Koblenz besonders auch in den Monaten Juli und August durch viele Familienbuchungen. Die hoch über dem Rhein gelegene Jugendherberge sei „mit einem blauen Auge“ davon gekommen. Hier gab es einen Rückgang um 30 Prozent, von 30.000 Übernachtungen in 2019 auf fast 21.000 in den ersten zehn Monaten des Corona-Jahres. Besonders herzlich dankte Geditz Innenminister Roger Lewentz stellvertretend für die 4,8 Millionen Euro Landeshilfen, die für die Jugendherbergen „überlebenswichtig“ waren. „Auch über die Zusage, den jetzigen Lockdown mit einem 75-prozentigen Umsatzwegfallausgleich auszugleichen, können wir nicht meckern.“ Er hoffe wie Roger Lewentz, dass dieser Wellenbrecher entsprechende Wirkung entfalte und für 2021 einen überlebensfähigen Rahmen bilde. Dem schloss sich auch Andreas Schmauder für die Kulturfestung und das Landesmuseum an. „Licht und Schatten“ lautet sein bisheriges Fazit. Mit einem intelligenten Mix von Innen und Außen konnten Ausstellungen gezeigt werden. Im Ergebnis fanden bis heute immerhin 330.000 Besucher ihren Weg ins Festungsgelände. Auch hier spielten Familien eine große Rolle. Insgesamt gab es aber auch dabei einen Rückgang um 300.000 Menschen. Daran hatten die leider ausgefallenen Großveranstaltungen wie Festungsleuchten, Gaukler- und Horizonte-Festival ihren Anteil. Ziemlich betrüblich sei auch der Ausfall des neuen Veranstaltungsformates Christmas Garden, hier gab es sogar bessere Kartenvorbestellungen als in Berlin und Stuttgart. Auch diese Veranstaltung soll im neuen Jahr für neue Erfolge sorgen. Roger Lewentz, Staatssekretär Denis Alt und Oberbürgermeister David Langner betonten die Notwendigkeit, in diesen schweren Zeiten sehr eng zusammen zu stehen. Gemeinsam mit Ratsfrau Marion Mühlbauer hoffen sie auf den durch Corona ausgelösten Effekt, dass viele Deutschland als Urlaubsland wieder neu entdecken. Herrliche Landschaften, reichhaltig Kultur und gute Aufenthaltsbedingungen bietet gerade auch Koblenz. Hierauf setze auch eine erfolgreich angelaufene Werbekampagne von Koblenz-Touristik. Alle Anwesenden waren sich einig, dass diese jährlichen Festungsgespräche fortgeführt werden.

 
 

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