Ein paar Worte zu #Chemnitz

Veröffentlicht am 13.09.2018 in Allgemein

Ein paar Worte zu #Chemnitz
Nein, hier reichen keine Worte, schon gar nicht ein paar, und auf keinen Fall mit einem „aber“-Verständnis für die besorgten Bürger!
Gegen offen auf der Straße ausgetragenen Rechtsextremismus und pogromartige Übergriffe hilft nur eine klare Sprache.
Wer keine Hemmungen hat, mit gewaltbereiten Rechtsradikalen zu marschieren, wer AfD wählt, wer zwar die Gewalt nicht gut heißt, „aber Verständnis für die besorgten Bürger“ auf den Straßen Chemnitz hat, ist ein Nazi und muss auch so benannt werden.
Diese Menschen sind eindeutig Feinde unserer Gesellschaft und Rechtsordnung.
Und das muss auch so benannt werden.
Sprache ist machtvoll und verräterisch. Wer ein Tötungsdelikt und Naziaufmärsche in einen Zusammenhang bringt, lässt sich auf die Sprache der Nazis ein.
Wer von „rechten und linken“ Demonstranten spricht, verharmlost damit die Absicht, die der rechte Mob verfolgt.
Es stehen sich nicht rechts und links gegenüber. Die Menschen auf den Gegendemonstrationen sind nicht zwangsläufig links. Es sind Demokraten, die sich den Nazis entgegenstellen! Sich gegen Rechtsextreme und Fremdenfeindlichkeit zu stellen, ist keine linke Position, sondern doch Normalzustand in einer Demokratie.
Es ist jetzt Bürgerpflicht, sich diesem rechten Mob entgegenzustellen.
Zeiten, in denen sich Menschen in unserem Land nicht auf die Straße trauen wegen ihres Äußeren, ihrer Religion, ihrer Herkunft, diese Zeiten darf es nie wieder geben.
Die Medien, die Politikerinnen und Politiker, wir, die wir in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, sind mehr den je gefordert, auch sprachlich klare Kante zu zeigen!
Ein Beispiel aus Facebook, das mir im Gedächtnis geblieben ist (Urheber habe ich nicht mehr gefunden):
Chaoten sind Leute, die morgens ihre Socken nicht finden - Nazis sind Nazis!

Anke Schneider
AsF Landesvorsitzende RLP

 
 

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