Bürgerinnen und Bürger bei der Straßenbenennung einbinden

Veröffentlicht am 11.03.2020 in Pressemitteilung

In Straßennamen spiegelt sich immer auch die Geschichte einer Stadt wider. Dies ist auch in Koblenz nicht anders: Die Burgstraße trägt ihren Namen wegen der so genannten ‚Alten Burg‘, in der heute das Stadtarchiv untergebracht ist. Mit dem Willy-Brandt- oder dem Konrad-Adenauer-Ufer werden bedeutende Politiker der Bundesrepublik geehrt. Allerdings gibt es auch Straßennamen, deren Namensgeber einen weniger verdienstvollen Hintergrund haben.

Im Arbeitskreis Straßenbenennung wurde kürzlich über vier solcher Straßen und darüber, wie man mit ihren Namen verfahren soll, beraten. Dabei reicht das Spektrum vom Beibehalten des aktuellen Namens über eine Umbenennung bis hin zu dem Vorschlag, durch zusätzliche Beschilderungen über die Biographie und die historische Herkunft der Straßenbenennung zu informieren. Auch die SPD-Ratsfraktion hat in ihrer letzten Fraktionssitzung die Thematik erörtert. Die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann fasst die Ergebnisse folgendermaßen zusammen: „Mit Hilfe des Stadtarchivs konnte klar nachgewiesen werden, dass Personen wie etwa Fritz Michel oder Friedrich Syrup eng mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet und Schuld auf sich geladen haben. Allerdings kann und soll der Stadtrat nicht allein darüber entscheiden, ob die nach diesen Personen benannten Straßen einen neuen Namen erhalten sollen. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Bewohner in einem ersten Schritt befragt werden müssen.“ Mit einem entsprechenden Schreiben hat die Fraktion den Oberbürgermeister bereits darum gebeten, eine solche Befragung in die Wege zu leiten und das Votum der Anlieger der betroffenen Straßen einzuholen. Das Ergebnis der Umfrage soll dann nicht nur als Entscheidungshilfe für die Ratsmitglieder dienen, es erfüllt laut Lipinski-Naumann noch einen anderen, wichtigen Zweck: „Über eine solche Abfrage werden die Bewohner in die unmittelbare kommunale Politik eingebunden, was wir für sehr wichtig halten. Außerdem wird das Bewusstsein zur Beschäftigung mit der eigenen Stadtgeschichte vielleicht beim ein oder anderen gestärkt.“

 
 

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