Aus dem Sondernewsletter der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in der SPD

Veröffentlicht am 17.12.2018 in Allgemein
ASF vor Ort

BRANDENBURG

Starke Frauen | Die ASF auf dem Landesparteitag der SPD Brandenburg


Der Parteitag beschließt ein Verbot sexistischer Werbung, 7% Besteuerung auf Frauenhygieneartikel und verpflichtende, gesetzliche Regelungen für Geschlechterparität auf den Wahllisten für die Kreis- und Landesparlament(e) durchzusetzen.

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Gewalt gegen Frauen: Was hat sich geändert – was muss sich noch ändern?


Zwei Jahre nachdem der Grundsatz „Nein heißt nein“ endlich auch im deutschen Recht verankert wurde, zieht die „Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen“ (AsF) zum 25. November, dem Tag gegen Gewalt gegen Frauen, eine gemischte Bilanz. Dazu erklärt die Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende, Dr. Cornelia Östreich:
„Einerseits gibt es durch die Gesetzesreform, die vor zwei Jahren zum §177 StGB vorgenommen wurde, nun ein geschärftes Bewusstsein dafür, welche Formen sexuellen Verhaltens okay sind – und welche eben nicht. Wurde zuvor vielfach mit einer ‚Grauzone‘ argumentiert, um Übergriffe zu beschönigen (in dem Stil: Wenn eine Frau ‚Nein‘ sagt, meint sie es vermutlich nicht so), ist das heute kaum noch denkbar. Zwischen #aufschrei und der Rezeption von #metoo in Deutschland lagen eben nicht nur ein paar Jahre und der Unterschied der Anlässe, sondern auch ein geändertes Rechts¬verständnis“, resümiert die AsF-Vorsitzende.

 

100 Jahre Frauenwahlrecht: Ein Grund zum Feiern – 100 Gründe, um weiterzukämpfen

Dr. Cornelia Östreich, stellvertretende Bundesvorsitzende der ASF und Vorsitzende der AG in Schleswig-Holstein, über zwei Veranstaltungen in ihrem Bundesland:
„Am 12. November 1918 wurde, zu Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs und als ein Grundbaustein der ersten Demokratie in Deutschland – der Weimarer Republik –, das Frauenwahlrecht beschlossen. Eine echte sozialdemokratische Idee des ‚Rats der Volksbeauftragten‘! Und ein visionärer Schritt, der das Land aus dem Mief der Kaiserzeit auf einmal zwischen die modernsten Staaten im derzeitigen Europa stellte. Leider ging es mit dem Frauenwahlrecht wie mit den sonstigen Errungenschaften der Weimarer Verfassung: Die undemokratischen und rückschrittlichen Gegenkräfte waren zu stark; das Menschenrecht, anfangs stürmisch begrüßt, aber dann immer weniger genutzt, wurde schließlich von der NS-Diktatur einkassiert."

HAMBURG

Europa der Frauen? Europa den Frauen!


Einen großartigen Abend hatten die Hamburger SPD-Frauen mit der ASF-Bundesvorsitzenden Maria Noichl (MdEP) und Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard, die ebenso seit 2018 SPD-Chefin in der Hansestadt ist. Moderiert wurde der Abend von Sandra Goetz, ASF Landesvorsitzende

 

Hamburg.
In einem kurzen Überblick skizzierte Maria die Menschenrechtscharta, die mit Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte folgend beginnt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Am 10. Dezember 1948 wurde diese in Paris verabschiedet.

 

MÄRKISCHER KREIS

Am 21.11.2018 fand ein Vortrag zum Thema „Depressionen-nicht nur ein Thema für Frauen“, in Hemer statt. Die Vorsitzende der AsF UB Märkischer Kreis, Anke Strehl, konnte hierzu Dr. Naciye Geyhan (Fachärztin aus der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer) als Referentin gewinnen und viele Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung gefolgt.
Frau Dr. Geyhan zeigte u. a. auf, welche Symptome eine Depression erkennen lassen und wie man vorbeugen kann. Auch die Behandlungsmethoden zeigte Frau Dr. Geyhan auf. Gerade in der dunklen Jahreszeit steigen erfahrungsgemäß die Erkrankungsfälle an.
Eigentlich war nach dem Vortrag eine Diskussionsrunde geplant, jedoch war dieses Thema doch so gut getroffen, dass eigene Erfahrungen sowie Fragen direkt angesprochen wurden.

 

 
 

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