Alte Burg bleibt im Fokus

Veröffentlicht am 12.06.2019 in Kommunales

Fritz Naumannn, Marion Lipinski-Naumann und Denny Blank halten die Entwicklungen der 'Alten Burg' im Blick.

Man darf nicht müde werden, um die städtische Immobilie Alte Burg zu kämpfen, auch wenn die Unterbringung unseres Stadtarchivs nun möglicherweise in Richtung Bundesarchiv mit dem Erweiterungsprojekt auf der Karthause zu einem guten Ende geführt werden kann. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann sowie Denny Blank und Fritz Naumann vom Ortsverein Altstadt-Mitte dazu: „Diese Umzugspläne erfreuen uns sehr, weil damit der Stellenwert unserer Stadtgeschichte aus den jetzigen katastrophalen Bedingungen endlich die Unterbringung erfolgt, die unserem Stadtarchiv zusteht.“ Aber: die Sorge um die Alte Burg bleibt bestehen.

„Wir brauchen neben einem klaren Sanierungskonzept auch zeitgleich ein Nutzungskonzept. Wenn es die Überlegungen gibt, sich der vielleicht ‚nervenden Immobilie‘ zu entledigen, muss man schon zum jetzigen Zeitpunkt dagegen steuern“, so die drei Sozialdemokraten. Man wird nicht locker lassen zu betonen, dass von Seiten der SPD ein Verkauf der Alten Burg nicht in Frage kommt. Die Erfahrungen von Verkäufen von der Stadt an Private, wie z. B. Café Rheinanlagen oder Alte Münze, brauchen nicht mehr kommentiert zu werden, denn diese unendlichen Geschichten sind noch voll im Bewusstsein. Es wäre falsch, jetzt die Hände in den Schoß zu legen und bis zum Umzug in das Bundesarchiv zu warten, um sich danach Gedanken zu machen, wie es mit der Alten Burg weitergeht. „Wir erwarten von Seiten der Stadtverwaltung zu den Haushaltsberatungen im November und Dezember für den Etat 2020 eine klare Aussage zu der Frage: Nutzungsempfehlung und selbstverständlich auch zu den Sanierungsvorgaben, die mit einem Zeitfenster versehen werden müssen“, fordern die drei Genossen. Auch der neue Stadtrat wird diese Grundsatzentscheidung, auch mit hinterlegbaren Kosten, auf den Weg bringen müssen. „Die Alte Burg ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stadtgeschichte und wir sind uns bewusst, dass die anstehenden Sanierungsarbeiten erhebliche Kosten verursachen werden, jedoch gibt es leider oder Gott sei Dank hierzu keine Alternative“, so die drei Sozialdemokraten.

 
 

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