Wie geht es unserem Wald?

Veröffentlicht am 04.11.2019 in Pressemitteilung

vl.nr. Anne Bernsen, Maternus Dötsch, Revierförster, Ute WIerschem

Am 2. November, einem schönen und glücklicherweise trockenen Herbstsamstag, trafen sich gut 20 Interessierte auf Einladung der SPD Arenberg-Immendorf mit dem Revierförster Maternus Dötsch an der Arenberger Grillhütte Dreispitz. Bei einem zweistündigen Spaziergang durch den Wald gewährte Revierförster viele Einblicke in seinen Arbeitsalltag und nahm sich Zeit, alle Fragen zu beantworten. Anschaulich stellte er die Herausforderungen dar, die die trockenen Sommer an ihn und den Wald stellen. Welche Bäume können jetzt gepflanzt werden, die besser mit den klimatischen Veränderungen zurechtkommen? Was bedeuten die Markierungen auf den gefällten Bäumen? So berichtete Maternus Dötsch zum Beispiel, dass ein Großteil unseres Holzes den weiten Weg nach China macht, da dort eine sehr hohe Nachfrage herrscht. Auch hat sich der Holzpreis für den Raummeter aufgrund des hohen Angebots halbiert. An der Rinde der gefällten Bäume zeigte Herr Dötsch die Schäden, die durch den Borkenkäfer entstanden sind. Zahlreiche gebohrte Gänge und Löcher zeichneten ein dramatisches Bild. Die großen Flächen, auf denen auf den ersten Blick Chaos zu herrschen scheint, werden über die schon bestehenden Wege die großen und kleinen Äste nach und nach abtransportiert. Unter den Gehölzabfällen auf diesen Flächen konnte Herr Dötsch schon den Teilnehmern die ersten Pflänzlinge zeigen, kleine Douglasien, die dort neu wachsen. Die einzelnen verbliebenen Bäume, die auf diesen "kahlen" Flächen noch stehen geblieben sind, dienen für die neuen Pflanzen als Schattenspender und Sonnenschutz.

Zum Abschluss dieser spannenden Wanderung der etwas anderen Art standen die Besucher noch länger bei Kaffee, Tee und Nussecken an der Grillhütte zusammen. "Wir wollen diese Form von Informationsveranstaltung mit dem Revierförster gerne regelmäßig stattfinden lassen", resümierte Ute Wierschem, Vorsitzende der SPD Arenberg-Immendorf. Als weiterer Termin wurde erneut der nächste Herbst ins Auge gefasst. "Dann kann ich Ihnen die Entwicklungen zeigen, die unser Wald in etwa einem Jahr nimmt", freute sich Revierförster Maternus Dötsch über das große Interesse.

 
 

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