„60 Minuten SPD im Dialog“ mit Detlev Pilger, MdB und Ulrich Elsenberger

Veröffentlicht am 13.11.2017 in Pressemitteilung

Am Samstag, den 04. November 2017 fand um 11 Uhr die monatlich stattfindende SPD-Dialogveranstaltung im Dormonts in der Altstadt statt. Dieses Mal begrüßten die Moderatoren Detlev Pilger, MdB, Christoph Kretschmer und Gerd Lehmkühler Ulrich Elsenberger, den Fachbereichsleiter „Innovationsmanagement, Kommunalberatung und Energiepolitik“ der EVM.

Die EVM hat ein sehr modernes Innovationsmanagement, welches gemeinsam mit den weiteren Fachbereichsleitern kommende Trends und maßgebliche Innovationsfelder frühzeitig erkennt und entwickelt.

Ein Beispiel hierfür sind die Elektroladesäulen für Autos. Es wurde erkannt, dass die Elektromobilität deutlich wachsen wird. Sinnvoll ist daher mehr Ökostrom zu produzieren und die Struktur erheblich auszubauen, um weitere Anreize zum Kauf zu schaffen. Neben der Förderung des Bundes, hat auch die EVM Programme mit Anreizen zur Ersparnis im Falle einer Anschaffung eines Elektromobils für Ihre Kunden aufgelegt.

Was für die Zukunft dringend erforderlich sei, so stellte auch Pilger fest, dass auf Parkflächen der Arbeitsplätze eine Ladeinfrastruktur aufgebaut werden müsse, um eine gute Tankversorgung zu schaffen. Kretschmer ergänzt, dass auch durch die Produktion besserer Akkus mit einer höheren Kapazität die Ladevorrichtungen weniger frequentiert werden müssten.

Herr Elsenberger unterstützte diese Aussage und wies darauf hin, dass die Akkus mittlerweile an ganz normalen Steckdosen aufgeladen werden, sodass die vorhandenen Ladestationen etwas entlastet werden. Um nachhaltig in Deutschland was verändern zu können im Individualverkehr, müssten Elektroautos in Massenproduktion angefertigt werden, um günstiger Stückpreise erzielen zu können. Bisherige Produktionen ähnelten eher einer Manufakturware. Selbstverständlich auch oder gerade beim ÖPNV muss in Richtung Umrüstung auf Umweltfreundlichkeit gedacht werden. Auch Lehmkühler spricht sich dafür aus, den ÖPNV umweltverträglicher zu gestalten, hier sollte aber auch die Umrüstung auf Wasserstoffbetrieb mit in die Überlegungen einbezogen werden.

Leider sind die hohen Anschaffungskosten generell ein sehr großes Hindernis und auch die nicht vorhandene Infrastruktur ist eine große Herausforderung. Alle Anwesenden waren sich aber in dem Punkt einig, wir können auf vernünftige umweltschonende Lösungen nicht mehr lange warten.

 
 

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